Alexander Kuhlen Versicherungsmakler Köln Bild PKV für Studenten
Von Alexander Kuhlen am 14.12.2022

Wann lohnt sich eine PKV für Studenten?

Für Studenten besteht im Allgemeinen eine Krankenversicherungspflicht. Allerdings gibt es für sie eine Besonderheit: Sie können sich gesetzlich, aber auch privat krankenversichern. Für Studierende kommt damit die kostenlose Familienversicherung in der GKV, die Krankenversicherung für Studenten oder eine PKV infrage. Dank spezieller Tarife ist der Einstieg in die private Krankenversicherung für sie besonders günstig. Ich erkläre Ihnen, wann sich eine private Krankenversicherung für Studenten lohnt und was es dabei zu beachten gilt.

Die PKV für Studenten

Grundsätzlich besteht für Studenten eine Krankenversicherungs-Pflicht. Doch können sie sich mit der Immatrikulation von der Versicherungspflicht befreien lassen. Das bedeutet nicht, dass sie keine Krankenabsicherung benötigen. Sondern, dass sie anstelle der gesetzlichen Krankenkasse eine private Krankenversicherung abschließen können. Und dafür sprechen viele Gründe: ein umfangreicher Versicherungsschutz, individuelle Zusatzleistungen, eine bessere medizinische Versorgung und günstige Einstiegsprämien für Studierende.

Bessere Gesundheitsversorgung und umfangreichere Leistungen

Der Umfang der Gesundheitsleistungen ist bei einer privaten Krankenversicherung weitaus größer als der Leistungskatalog der GKV. Bereits mit einer Basisabsicherung können sich Studenten umfassend und leistungsstark absichern. Zudem haben sie die Möglichkeit, ihren Versicherungsschutz ihrem individuellen Bedarf anzupassen.

Wer Wert auf die Unterbringung im Einbettzimmer bei Klinikaufenthalten legt oder alternative Heilmethoden nutzen möchte, kann diese und weitere Leistungen einschließen. Zudem bieten viele Tarife auch Versicherungsschutz bei Auslandsaufenthalten. Dies ist vor allem für Studierende relevant, die häufig reisen oder ein Auslandssemester anstreben. Doch bereits ohne zusätzliche Leistungsbausteine stehen den Versicherten Privatärzte und Privatkliniken offen und sie erhalten schneller Termine bei Fachärzten.

Günstige Beiträge für Studenten

Die Kosten einer PKV können nicht pauschalisiert werden, da sie vom Versicherungsumfang, dem Eintrittsalter und dem Gesundheitszustand des Versicherten abhängig sind. Dennoch haben Studenten mehrere Vorteile, die sich positiv auf die Beiträge auswirken: Sie sind meist jung und gesund, womit sie keine Risikozuschläge erhalten. Außerdem bieten die Versicherer vergünstigte Tarife für Studierende, die nur einen Bruchteil der regulären Beiträge kosten. Bleiben Sie nach ihrem Studium privat versichert, profitieren Sie weiterhin von dem niedrigen Eintrittsalter und ihrem Gesundheitszustand.

  • Studenten können sich, während ihrer Erstausbildung beitragsfrei in der Familienversicherung der GKV über ihre Eltern absichern. Aber nur so lange sie unter 25 Jahren sind und das monatliche Einkommen unter 470 Euro liegt (Stand 2022).

Wann lohnt sich die PKV für Studenten?

Generell gilt: Je kürzer die beitragsfreie Familienversicherung der GKV genutzt werden kann, desto eher lohnt sich die private Krankenversicherung für Studenten. Wer mit 19 Jahren das Studium beginnt, kann sich bis zum 25. Lebensjahr über die Eltern kostenlos krankenversichern. In diesem Fall ist die gesetzliche Krankenversicherung größtenteils eine gute Wahl.

Wer jedoch kurz vor dem 25. Lebensjahr steht, wenn diese Option endet, profitiert häufig von der privaten Krankenversicherung. Oder wenn die Familienversicherung nicht zur Verfügung steht. Denn die PKV für Studenten bietet erhebliche Vorteile wie einen leistungsstarken Versicherungsschutz. Zudem sind die Beiträge der Studententarife niedrig, sodass sich häufig sogar noch Geld sparen lässt. Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, trotz Familienversicherung bereits mit 22 oder 23 Jahren über die private Krankenversicherung nachzudenken. Und das günstige Eintrittsalter zu nutzen. Außerdem lässt sich bei einem früheren Abschluss das Risiko umgehen, dass zu einem späteren Zeitpunkt Vorerkrankungen bestehen.

Auch wenn nach dem Studium eine private Krankenversicherung angestrebt wird, lohnt sich die PKV für Studenten. Denn wenn sie als Selbstständiger oder Beamter privat versichert sind, profitieren sie weiterhin von dem jungen Eintrittsalter. Und sie bauen früher Altersrückstellungen auf. Somit steigt ihre PKV weniger stark im Alter.

Lohnt sich die PKV für Studenten ab 25 Jahren?

Studenten können sich, während ihrer Erstausbildung kostenlos in der Familienversicherung ihrer Eltern absichern. Zu dieser beitragsfreien Krankenabsicherung greifen die meisten Studierenden. Allerdings endet die Familienversicherung mit dem 25. Lebensjahr. Dann müssen sich die Studenten selbst um ihren Versicherungsschutz kümmern – und es wird in jedem Fall ein Beitrag fällig. Wer sich bei der Immatrikulation für die beitragsfreie Familienversicherung entschieden hat, kann mit 25 Jahren noch in die private Krankenversicherung für Studenten wechseln.

Der Beitrag für die studentische Krankenversicherung der GKV liegt derzeit bei 82,99 zuzüglich Zusatzbeitrag (Stand 2022). Eine PKV kostet ab 70 Euro monatlich. Für Tarife mit einem hohen Leistungsumfang ist der Beitrag etwas höher. Aufgrund der vergünstigten Studententarife lohnt sich die private Krankenversicherung für Studenten ab 25 Jahren.

Die PKV für Studenten ab 30 Jahren: Fast immer die günstigere Wahl

Wer sich für die gesetzliche Krankenabsicherung entschieden hat, wird in der Krankenversicherung für Studenten versichert. Diese ist preiswerter als die reguläre Mitgliedschaft in einer Krankenkasse. Allerdings endet die studentische Krankenversicherung mit dem 30. Lebensjahr. Da dann weiterhin eine Versicherungspflicht besteht, müssen sich Studenten regulär in der GKV versichern oder können in die private Krankenversicherung wechseln.

Während die Krankenkasse etwa 180 Euro im Monat kostet, gibt es die PKV für Studenten ab 30 Jahren ab etwa 170 Euro monatlich. Spätestens ab diesem Zeitpunkt ist die private Krankenabsicherung meist günstiger.

Die PKV für Studenten: Jetzt beraten lassen

Eine private Krankenversicherung bringt für Studierende viele Vorteile mit sich. Die PKV lohnt sich für Studenten vor allem dann, wenn sie nicht die beitragsfreie Familienversicherung nutzen können. Etwa weil sie das Endalter von 25 Jahren bereits erreicht haben, sie ein zu hohes Einkommen erzielen oder ihre Eltern keine Kassenmitglieder sind.

Dennoch muss die Entscheidung für oder gegen eine PKV für Studenten durchdacht sein. Zwar können sie mit der Exmatrikulation größtenteils in die GKV zurückwechseln, doch gilt ihre Entscheidung für die gesamte Studienzeit. Als unabhängiger Versicherungsmakler beantworte ich alle Ihre Fragen und prüfe, ob die private Krankenversicherung die beste Wahl für Sie ist. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin mit mir und lassen Sie sich beraten.

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