Alexander Kuhlen Versicherungsmakler Köln - Bild Worauf Ärzte bei der PKV achten müssen
Von Alexander Kuhlen am 22.11.2022

Worauf müssen Ärzte in der privaten Krankenversicherung achten?

Die private Krankenversicherung bietet für Ärzte viele Vorteile. Insbesondere dahin gehend, dass die Krankenversicherung spezielle Ärztetarife für Mediziner beinhaltet. Diese sind deutlich preiswerter oder aber sie beinhalten verbesserte Tarifkombinationen zum regulären Beitrag. Der Grund für diese Tarife ist simpel: Ärzten wird wegen ihrer beruflichen Tätigkeit ein besonders hohes Maß an Gesundheitsbewusstsein nachgesagt, was langfristig zu geringeren Ausgaben für die Krankenversicherer führt. Dennoch müssen Mediziner beim Abschluss einer PKV einiges beachten. Nachfolgend zeige ich Ihnen, worauf Ärzte bei einer privaten Krankenversicherung achten müssen.

Darauf müssen Ärzte in der privaten Krankenversicherung achten

Die PKV lohnt sich für Ärzte und Medizinstudenten. Denn sie bietet ein breiteres Leistungsspektrum als die gesetzlichen Krankenkassen und ermöglicht es, den Versicherungsschutz individuell und bedarfsgerecht festzulegen. Noch dazu sehen die Versicherer von Krankenversicherungen spezielle Arzttarife vor, die deutlich günstiger sind als klassische Tarife für Arbeitnehmer und Selbstständige. Dadurch können sich Mediziner besonders preiswert versichern.

Dennoch gibt es einiges, worauf Ärzte in der PKV achten müssen. Der Beitrag sollte bei einer guten Absicherung nicht im Fokus stehen. Da eine PKV eine Entscheidung für das Leben ist, sind es vor allem die versicherten Leistungen wie auch die Anbieterwahl, die bei einer guten Krankenversicherung berücksichtigt werden müssen.

Anbieterwahl entscheidend: Finanzstarken Versicherer wählen

Beitragsanpassungen gehören zu einer privaten Krankenversicherung dazu. Denn nur wenn die Prämien an die wirtschaftlichen und globalen Entwicklungen angepasst werden, lassen sich die Leistungen langfristig garantieren. Und die PKV bleibt auch im Alter bezahlbar. Dennoch sind Tariferhöhungen für Versicherte ärgerlich. Auch wenn sie sich nicht umgehen lassen, kann sich bereits die Wahl des Versicherers auf die Entwicklung der Beiträge auswirken.

Dabei ist es wichtig, die Historie der Gesellschaft zu betrachten. Ein starker Zuwachs an Versicherten in den letzten Jahren spricht nicht nur für einen guten Kundenservice und Leistungsqualität. Sondern auch dafür, dass die Beiträge stabil bleiben. Denn umso mehr Beitragseinnahmen die Gesellschaft verzeichnet, desto stabiler sind die Prämien der Versicherten. Die Finanzstärke des Versicherers ist ein wichtiger Indikator für Beitragsstabilität.

Ebenso sollte die Gesellschaft eine engmaschige Gesundheitsprüfung vornehmen. Denn je mehr Leistungen das Versicherungskollektiv beansprucht, desto mehr Ausgaben verzeichnet der Versicherer. Auch eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Personen mit Vorerkrankungen kann zu teuren Beitragssteigerungen in der Zukunft führen.

Bedarfsgerechter Leistungsumfang

Als Arzt wissen Sie selbst am besten, welche Tarifkombinationen Sie in der Gesundheitsversorgung in Anspruch nehmen können. Entsprechend sollten Sie auch Ihren Versicherungsschutz festlegen. Wünschen Sie bei einem Klinikaufenthalt eine Versorgung durch den Chefarzt und eine Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer, schließen Sie diese Leistungen in den Vertrag ein. Legen Sie Wert auf eine umfangreiche Absicherung bei zahnärztlichen Behandlungen, sollten Sie im dentalen Bereich hohe Erstattungssätze versichern. Sie haben auch die Möglichkeit, Tarifkombinationen wie ein Krankenhaustagegeld, Heilpraktiker Behandlungen, Sehhilfen etc. in den Versicherungsschutz aufzunehmen.

Machen Sie sich vor Vertragsabschluss Gedanken darüber, welche Leistungen für Sie unerlässlich sind. Als Mediziner haben Sie den Vorteil, einen günstigen Ärztetarif wählen zu können, der Ihnen eine umfangreiche Absicherung zu einem preiswerten Beitrag ermöglicht.

Bei Vorerkrankungen: Anonyme Risikovorabprüfung

Als Arzt wissen Sie, welche Auswirkungen bestimmte Vorerkrankungen auf die medizinische Versorgung haben können. Deshalb sehen die Krankenversicherer eine Gesundheitsprüfung bei Vertragsabschluss vor. Einige schwere Krankheiten wie Multiple Sklerose oder Krebs können dazu führen, dass der Antrag abgelehnt wird. Oder dass die Versicherer einen teuren Risikozuschlag verlangen oder Leistungen ausschließen.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihre bestehende Vorerkrankung Auswirkungen auf den Versicherungsschutz haben kann, lassen Sie eine anonyme Risikovorabprüfung durchführen. Dabei wird geprüft, ob die Gesellschaft den Antrag mit Ihrem Gesundheitszustand annehmen würde und welche Einschränkungen vorgesehen sein können. Es handelt sich aber um eine anonyme Anfrage, weshalb eine potenzielle Ablehnung keine Auswirkungen für Sie hat. Dabei helfe ich Ihnen.

Selbstbehalt zur Reduzierung der Kosten

Durch den Einschluss eines Selbstbehalts lassen sich die Kosten für die PKV senken. Ärzte müssen bei ihrer privaten Krankenversicherung aber darauf achten, dass die Tarife für sie bereits günstig sind. Daher ist die Beitragssenkung durch den Einschluss eines Eigenanteils nicht immer hoch genug, als dass sich dies lohnt. Um herauszufinden, ob ein Selbstbehalt rentabel ist, wird die Ersparnis der maximalen Selbstbeteiligung gegenübergestellt.

Die Erhöhung des Selbstbehalts kann allerdings sinnvoll sein, wenn Sie Rechnungen selbst bezahlen, um die Beitragsrückerstattung zu nutzen. Dann sparen Sie gleich doppelt: durch die Erstattung und den geringeren Beitrag. Doch Vorsicht: Während sich die PKV-Beiträge steuerlich geltend machen lassen, gilt dies nicht für den Eigenanteil.

Beitragsrückerstattungstarife prüfen

Ärzte haben nicht nur ein hohes Gesundheitsbewusstsein. Oftmals behandeln sie sich auch selbst oder bitten einen Kollegen darum. Daher nehmen sie häufig weniger Leistungen in Anspruch als andere Versicherte. Aus diesem Grund kann es für sie rentabel sein, eine Beitragsrückerstattung in den Tarif einzuschließen. Das bedeutet, die Versicherten erhalten einen Teil ihrer erbrachten Beiträge erstattet, wenn sie innerhalb des Versicherungsjahres keine Rechnungen eingereicht haben.

Hinweis: Da die Beitragsrückerstattung effektiv die Aufwendungen für die Krankenabsicherung reduziert, mindert sie die in der Steuererklärung berücksichtigungsfähigen Sonderausgaben.

Individuelle und persönliche Beratung nutzen

Die PKV ist für Mediziner meist die beste Wahl. Durch die speziellen Ärztetarife genießen sie nicht nur einen umfangreichen Versicherungsschutz zu einem geringen Beitrag. Sie haben auch die Möglichkeit, ihre Leistungen ihrem persönlichen und individuellen Bedarf anzupassen. Dabei ist es aber entscheidend, zuerst einmal herauszufinden, wie ihre optimale Absicherung aussehen soll. Zusätzlich ist es wichtig, den passenden Anbieter zu finden, der mit Finanzstärke, Qualität und Kundenservice überzeugt. Denn eine PKV ist eine Entscheidung für das Leben und es gibt einiges, worauf Ärzte bei der Wahl ihrer privaten Krankenversicherung achten müssen.

Als unabhängiger Versicherungsmakler unterstütze ich Sie. Gemeinsam finden wir heraus, welche Leistungen Ihre private Krankenversicherung bieten muss. Und wie Sie sich Ihrem Bedarf entsprechend zu den besten Konditionen absichern. Nutzen Sie jetzt meine individuelle und persönliche Beratung. Vereinbaren Sie hier einen Termin mit mir.

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